Altona-Altstadt - Soziale Stadt, Hamburg, Altona

Altona-Altstadt

Fördergebiet »Soziale Stadt«

Integriertes Entwicklungskonzept (IEK)

Um die Vision eines familienfreundlichen Quartiers nach und nach in Altona-Altstadt verwirklichen zu können, wurde zu Beginn des Prozesses ein umsetzungsorientiertes Entwicklungskonzept mit entsprechenden Zielen, Strategien und Maßnahmen erarbeitet, das sich an den Strukturen des Stadtteils und an den Problemen und Talenten der Menschen in den unterschiedlichen Quartieren orientiert. Auf Grundlage des Integrierten Entwicklungskonzeptes wurden in den letzten Jahren zahlreiche Projekte und Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 35 Millionen Euro entwickelt und realisiert.

Zwischenbilanzierung und Verlängerung der Hauptförderphase

Zum 31.03.2017 wurden die Ergebnisse der Gebietsentwicklung im Verhältnis zu den im Integrierten Entwicklungskonzept (IEK) formulierten Zielsetzungen bilanziert. Die Zwischenbilanzierung für das Fördergebiet Soziale Stadt zeigt, dass die im Rahmen der Integrierten Stadtteilentwicklung realisierten Maßnahmen und Projekte sich sehr positiv auswirken. Im Hinblick auf das Leitbild „Familienfreundliches Quartier“ ist besonders hervorzuheben, dass der Anteil der Haushalte mit Kindern um ca. 20% gestiegen ist und die infrastrukturelle Ausstattung für Familien deutlich verbessert werden konnte. Die Bilanzierung der Leitziele zeigt aber auch, dass drei der sechs Leitziele bisher nur teilweise erreicht wurden.

Weiteren Handlungsbedarf gibt es im südlichen Bereich des Programmgebietes. Dies betrifft insbesondere notwendige Verbesserungen und Anpassungen im Bereich der sozialen Infrastruktur und die Aufwertung des südlichen Abschnitts des Grünzugs Neu-Altona. Darüber hinaus bedarf es weiterer Unterstützung zur Sicherung der Erfolge im Hinblick auf die Selbstorganisation der lokalen Akteure (nachbarschaftliche Gruppen, Stadtteilgremium).

Vor diesem Hintergrund hat der Leitungsausschusses Programmsteuerung (LAP) im Juni 2017 für das Fördergebiet Soziale Stadt eine Verlängerung der Hauptförderphase bis zum Jahr 2021 beschlossen. Damit die noch ausstehenden Projekte (bspw. südlicher Grünzug Neu-Altona, Verlagerung Bauspielplatz, Jugendclub Struenseestraße) zügig realisiert werden können, wird der Schwerpunkt der Gebietsentwicklung zukünftig im Wesentlichen auf Projekte im südlichen und südöstlichen Bereich des Fördergebietes beschränkt. Das von der steg Hamburg betriebene Stadtteilbüro wird zum Jahresende 2017 (mit der Beendigung des Sanierungsverfahrens) geschlossen.

Integriertes Entwicklungskonzept (September 2013)

Das Konzept „Integrierte Stadtteilentwicklung in Altona-Altstadt“ gliedert sich in drei Teile:

In Teil A „Ausgangslage und Strategieentwicklung“ werden neben einer kurzen Stadtteilbeschreibung die Leitziele und die Rahmenstrategie sowie die Organisations-, Management- und Kommunikationsstrukturen der integrierten Stadtteilentwicklung in Altona-Altstadt dargestellt.

Teil B ist das Integrierte Entwicklungskonzept für das Gebiet des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ Altona-Altstadt. Aus der Problem-Potenzial-Analyse (Stadtteilprofil) werden Themenschwerpunkte und Ziele abgeleitet sowie Handlungsstrategien beschrieben. Abschließend sind Projekte und Maßnahmen dargestellt.

Teil C umfasst das aus dem bisherigen Erneuerungskonzept entwickelte Integrierte Entwicklungskonzept für das Sanierungs- und Stadtumbaugebiet Altona-Altstadt S5. Neben dem Anlass der Fortschreibung werden Ziele und Strategien für das Gebiet abgebildet. Danach folgen Projekte und Maßnahmen.

Materialien zum downloaden

Kontakt    → Impressum     ↑ nach oben